Schon der erste Titel „80 Horses“ pumpt einen so was von weg, das ist der absolute Wahnsinn! Unfassbar, was für eine Explosion gegen Ende dieses Titels abgefeuert wird. Traumhaft! Noch geiler ist es natürlich, wenn die heimische Anlage diese Stimmung nicht nur einfängt, sondern den Zuhörer vollkommen spüren lässt.
ja ja, und nun sind wir bei einem Thema, das viele da draußen vielleicht erst gar nicht berichten oder sich nicht trauen, anzufassen. Aber wir müssen da mal ran. Butter bei die Fische. Bei uns in der Gruppe geht es aktuell wieder rund. Da werden Klangunterschiede und Erfahrungen über verschiedene Wandler und Streamer quasi im Minutentakt abgefeuert.
kennt ihr das? Ihr habt da eine Endstufe stehen, so ein Kaliber, das eigentlich Wände einreißen müsste. Ein technisches Meisterwerk. Und trotzdem klingt es an manchen Tagen einfach nur… nett. Brav. fast schon langweilig. Und dann tauscht man vorne in der Kette genau ein Gerät aus und plötzlich sitzt man da, die Kinnlade auf halb acht, und fragt sich
Manchmal gibt es diese Momente, da setzt man sich in den Hörsessel, drückt auf Play und merkt nach den ersten Takten: Okay, das hier ist gerade kein Hintergrundgeplänkel für nebenher. Das hier ist ernst. Oder besser gesagt: Das hier ist pure Magie, eingefangen auf einem Tonträger. Die Rede ist von „Touch of Time“, dem aktuellen Geniestreich von Arve Henriksen und dem niederländischen Pianisten Harmen Fraanje.
Doch eine Frage blieb offen und geistert seitdem hartnäckig durch die Foren: „Okay, der Switch selbst ändert die Daten nicht. Aber was ist mit dem Strom? Soll ich mir für 500 Euro ein Linearnetzteil für meinen Switch kaufen?“ Genau hier müssen wir nachbessern. Wir müssen eine technische Annahme aus dem ersten Teil verfeinern und ein differenziertes Urteil fällen.
Nun ist es schon wieder 02:00 am Morgen und ich bin wider wach. Was macht man dann? Natürlich erstmal Kaffee trinken und die große Anlage starten. Draußen ist es still, das Stromnetz ist sauber, und die Transistoren kommen langsam auf Temperatur. Eigentlich wollte ich mal wieder nur ein bisschen Hintergrundbeschallung, aber dann passierte es:
Es gibt Maschinen, die Musik einfach nur abspielen. Und dann gibt es Maschinen, die Musik atmen lassen. Wer sich einmal ernsthaft mit der analogen Bandtechnik auseinandergesetzt hat, landet früher oder später unweigerlich bei einem Namen, der wie ein Monolith in der Audio-Geschichte steht: Studer. Speziell die Studer B67 ist mehr als nur ein Abspielgerät; sie ist ein mechanisches Kunstwerk, das für die Ewigkeit gebaut wurde.
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