Für mich gibt es keinen Ersatz für das Ritual, eine echte CD in ein massives Laufwerk einzulegen. Und damit sind wir beim Thema: den Panzern der Digitalgeschichte, den legendären Philips CDM-Laufwerken. Die ersten CDM-Mechaniken sind nicht nur Technik; sie sind Geschichte aus Zinkdruckguss. Lasst uns tief eintauchen in die goldene Ära der CD-Wiedergabe, von der Nullnummer bis zum modernen Pro-Laufwerk
Wer in der Welt des Vintage-HiFi unterwegs ist, kennt das Gefühl: man stöbert, man jagt, man findet. Es ist weniger die Suche nach dem neuesten High-End-Traum, sondern eher die Wiederentdeckung alter Ingenieurskunst – jener ehrlichen, soliden Technik vergangener Jahrzehnte. Und manchmal stolpert man über eine Geschichte, die so gut ist, dass sie fast zu schön klingt, um wahr zu sein.
Jean Hiraga gilt als Ikone des audiophilen Undergrounds. Der französische HiFi-Visionär und Mitgründer der Kultzeitschrift L’Audiophile verfolgte bereits in den 1970er-Jahren ein klar puristisches Konzept: keine technischen Exzesse, keine monströsen Chassis, sondern eine Rückbesinnung auf das Wesentliche – die Musik selbst.
Seit vielen Jahren betreibe ich meine Seite www.mackern.de und habe in dieser Zeit über 1300 Artikel rund um HiFi, Technik, Vintage-Geräte und Audiophiles geschrieben. Die Inhalte sind fundiert, aufwendig recherchiert und mit viel persönlicher Leidenschaft verfasst. Doch ich stelle zunehmend fest: Das geschriebene Wort verliert an Bedeutung.
Leider wollte Philips mit Marantz sowohl den absoluten Consumer-Markt bedienen, aber sie haben auch richtige Dickschiffe produziert, wenngleich das Aussehen fast immer zu wünschen übrig ließ. So auch beim CD-11! Für mich kein wirklich schönes Gerät und typisch im Stil der frühen 90er Jahre. Aber sobald dieser wunderbar verarbeitete Player in echt vor einem steht, wirkt er aufgrund der massiven Bauweise doch wieder interessanter, um nicht schöner sagen zu müssen.
Dadurch entsteht ein analoges Signal ohne 0-Kreuzungsverzerrung. Die beiden Daten weisen keine MSB-Inversion auf, und in der kombinierten Wellenform tritt keine 0-Kreuzungsverzerrung auf. Selbst wenn ein Bit verzerrt ist, reduziert der Durchschnitt der beiden Signale die Verzerrung auf die Hälfte.
Die Marke Threshold wurde 1974 gegründet und führte nach einer langen Reihe bahnbrechender Produkte die Stasis STASIS-Technologie ein, die vom Gründer-Ingenieur Nelson Pass entwickelt und patentiert wurde. (Unglaublich welche große Marken Herr Pass im Laufe seiner Karriere zum Gipfel des High Endes geführt hat.)
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