Arve Henriksen gehört zu den faszinierendsten und eigenwilligsten Gestalten der zeitgenössischen Musikszene – und insbesondere der skandinavischen Jazzwelt. Der norwegische Trompeter, geboren 1968 in Stranda (Norwegen), hat sich mit seinem unverwechselbaren Stil einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen des klassischen Jazz hinausreicht. Mit dem Album „Sakuteiki“ legt er erneut ein Werk vor, das nicht nur musikalisch außergewöhnlich ist, sondern auch in audiophiler Hinsicht Maßstäbe setzt.
Der norwegische Trompeter Nils Petter Molvær, geboren 1960 auf der Atlantikinsel Sula, gehört zu den bedeutendsten europäischen Jazzmusikern der Gegenwart. Bereits früh war er von Musik umgeben – sein Vater, Jens Arne Molvær, war ein angesehener Jazzsaxofonist und ebnete seinem Sohn den Weg in die improvisierte Musik.
Das Esbjörn Svensson Trio, besser bekannt als e.s.t., war eine schwedische Jazzformation, die die Musikwelt nachhaltig geprägt hat. Bestehend aus Esbjörn Svensson (Piano), Dan Berglund (Kontrabass) und Magnus Öström (Schlagzeug), hat die Band mit ihrem Album Seven Days of Falling (2003) einen Meilenstein gesetzt, der Jazz mit Pop, Rock und elektronischen Elementen verschmilzt. Dieses Album, veröffentlicht auf dem renommierten ACT Label
Geboren im Jahr 2000 in Dresden, begann Vincent Meissner bereits früh mit dem Klavierspiel. Geprägt von klassischer Ausbildung und einer schnell aufkommenden Affinität zum Jazz, entwickelte er eine energetische und zugleich feinfühlige Klangsprache. Sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Michael Wollny gab ihm den Feinschliff für seine improvisatorische wie kompositorische Ausdrucksstärke.
Es gibt Alben, die man hört – und dann gibt es solche, die man erlebt. Seelie von CLANN gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2017, aber noch immer so zeitlos, dass sie in audiophilen Kreisen regelmäßig für Gänsehautmomente sorgt – vorausgesetzt, die heimische Anlage ist der Aufgabe gewachsen.
Im Jahr 2017 erschien mit Blue Maqams eines der eindrucksvollsten Alben des ECM-Katalogs – eine musikalische Begegnung von vier Persönlichkeiten, die sich auf höchstem Niveau begegnen, ohne sich gegenseitig zu dominieren. Das Album ist mehr als nur eine „Fusion“ von Kulturen

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