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Mcintosh MC150

Mcintosh MC150 High Endstufe Erfahrungsbericht / Test:

Wusste Ihr, dass sich Mcintosh im Gegensatz zu Harman Kardon, The Fisher und Marantz bis 1990 vor japanischen Investoren “schützen” konnte? Ob das positiv oder eher als negativ auszulegen ist, mag jeder für sich selben bestimmen. Allerdings könnte das ein Grund für die Gründ Accuphase `s gewesen sein und somit ein direkter Konkurrent für Mcintosh. Beide Hersteller produzieren nähmlich seit es Sie gibt, Verstärker mit dicken VUs! Und solange der Eine noch VUs in seinen Geräten integriert, solange wird das auch der Andere tun. So nun genug der Spekulationen! Für mich sind beide Hersteller ein Ziel das jeder Hifi- Freak früher oder später erreicht oder erreichen will. Ich hatte das Glück, eine MC150 einige Tage bei mir zu haben und mich daran zu ergötzen.

Natürlich ist diese Endstufe ein vollwertiger MC! Super verarbeitet uns beste Bauteile bestimmen das Innere, man bekommt kann kaum die Finger und die Augen von dieser Endstufe lassen und es ist immer wieder eine Freund täglich den Powerknopf zu betätigen. Aber die Optik alleine machte selbstverständlich Mcintosh nicht zu dem was sie heute sind. Der Autotransformer ist ein fetter Baustein und trugt ebenfalls zum Erfolg dieser Frima bei. Der trägt nämlich ganz entscheiden zum typischen Mcintosh- Klang bei. Wenn man Verstärker aus dem Hause kennt, der wird auch bestätigen können, dass die durch die Bank sehr neutral abgestimmt sind und transparent klingen aber die Dynamik nicht auf der Strecke bleibt. So ist das auch mit der MC150 die anfänglich erst direkt betrieben haben und dann mit einer passenden C42 Vorstufe. Und was soll man großartig schreiben? Das ein MC300 mehr kann? Oder wie fein die MC150 ist? Alles was eine sehr gute Endstufe zu Bieten hat, ist bei der kleinere Endstufe aus der Serie beheimatet. Das die MC300 mehr kann (Watt) steht ausser Frage allerdings fand die Kombo aus C42 und MC150 so gelungen das ich die am liebsten behalten hätte. Ich würde auch gerne an dieser Stelle schreiben wollen, dass ein Verstärker dazu in der Lange ist, Räumlich oder weniger Räumlich klingen kann, dann werden sicherlich einige Zeitgenossen aus einigen Foren wieder Stellhaare kriegen. Nun ich gehe das Risiko ein und behaupte Schlicht und Ergreifend, dass ein Verstärker  Einfluss auf die Räumlichkeit hat. Wer das nicht glaubt und hört…… vielleicht mal einen Ohrenarzt besuchen? Wie auch immer….

Mit der C42 konnte die Raumabbildung zunehmen als direkt am CD Player (Sony CDP X707ES). Die Instrumente waren schön frei und überlagerten die Stimmenwiedergabe überhaupt nicht. Mit der Audiodata Echelle 2 (meine Referenzen Lautsprecher) war die Bühne sehr groß und jeder Tiefbass wurde ohne Murren und Surren abgespielt. Wobei die MC300 noch etwas tiefer als der kleinere Bruder. Für mich gehört die MC150 und MC300 jedenfalls zu den besten Endstufe das ich persönlich Kenne. Zwar schon etwas älter und auch bald Vintage aber genau deshalb liebe ich die zwei sehr sehr.

Technische Daten:

  • 150w minimum into 2, 4, or 8 ohms
  • McIntosh exclusive Autoformer output.
  • Full system protection.
  • Turn on delay.
  • Balanced outputs.
  • Unbalance outputs.
  • Weight (Net) : 59 lbs