Copyright Mackern.de

T+A PA 2500R

T+A PA 2500R High End Vollverstärker Erfahrungsbericht/ Test:

Für viele unter meinen Stammlesern dürfte es kein Geheimnis sein das ich total auf T+A abfahre. Schon alleine das Design macht mich an. Für viele stosse ich deshalb an einigen meiner Hifi Kollege sauer auf. Aber Accuphase finde ich mittlerweile völlig langweilig weil es mir immer zuviel bling bling ist um nicht Protzig schreiben müssen. Irgendwann sollte oder muss Accuphase Ihren Design überdenken! Das gleich gilt auch für T+A! Wobei beim letzteren Hersteller immer mal wieder Ausreißer gibt wie zum Beispiel die HV 3000! Traumhafter Vollverstärker! Nun gut… denn hier zu Besprechung stehen Verstärker habe ich als Leihgabe von einem freundlichen High Ender aus meiner Stadt. Eigentlich hatte ich vor diesen perfekt verarbeitet Verstärker zu kaufen war mir aber meiner Sache nicht sicher das es weniger als die Hälfte des Neupreises gekostet hätte und somit ein Schnapper war (Neupreis 8500.-) aber ich mir nicht Vorstellen konnte, das dieser knapp 15 Kilo Verstärker alles besser machen soll als meine AVM M3 Monoblöcke, Accuphase E308 und  und und und….

Allerdings versprechen die technischen Detail doch so einiges. Aber für mich ist es nicht schlüssig warum mit dem T+A PA2500R auf einen internen Wandler verzichtet wurde. Naja als reiner analog- Freak eigentlich doch aber gemessen zum Zeitalter kommt es doch etwas Altbacken her! Aber nicht täuschen lassen. Die besten Wandler sind eh extern oder eben in high end CD Player schon intus. Zudem gehen die Signale doch unnötige Wege….. Also es gibt vielerlei von Gründen warum sich T+A für einen reinen analogen Verstärker entscheiden hat. Vielleicht auch um den Willen der Gewinnmaximierung? Glaube wohl weniger… Schließlich kriegt man wunderbare Wandler- siehe DCS Delius, Np. damals 13000 Euro- für weniger Euros und Streamer müssen nicht klingen, das macht eh der Wandler. Das kalkulieren die BWLer sicherlich mit ein und wenn nicht, haben die umsonst studiert.  Wenn man sich nun auf die Suche begibt wird dieser Verstärker ausnahmslos von allen Testern in den Himmeln gelobt und Ihm der Status “bester Vollverstärker unter 10000 Euro” bescheinigt. Wenn den Aufwand sieht und die Verarbeitung mag das wohl nicht zwingend zutreffen. Denn anderer Hersteller wie z.B Mcinstosch, Accuphase, Mark Levinson, Jeff Rowland und und und brauen ebenfalls traumhafte Verstärker die diesbezüglich keinerlei Wünsche offen lassen. Und im Gegensatz zu anderen ist der PA 2500R wohl eher mit seinen knappen 15 Kilo eher ein Fliegengewicht. Nein nicht weil es minderwertige Bauteile hat, sondern sein Gewicht durch ein Schaltnetzteil ziemlich einspart ohne in der Leistung einbußen zu haben. Wenn also ein Verstärker pro Kanal an 2 OHM knappe 520 Watt Dauerleistung liefern kann, mit dem ist nicht zu Spaßen und geht selbstverständlich als Mänenrverstärker durch!

Nun als Gegner steht in der Ecke ein Accuphase E308 und meine Schwergewichtigen Mark Levinson 436 Monoblöcke die über 40 Kilo pro Stück ins Ring bringen, entgegen. Was sofort auffällt ist, das der T+A Minimum 30 Minuten brauchen um sich aufzuwärmen. Beim >E308 ist es ähnlich und die 436 spielen sofort im” ich Zerstöre dich” Modus und lassen sowas von die Muskeln spielen das einem schon Angst und Bange werden kann, selbst als Juror! Schnell aber merk man das die meisten Test über den PA2500R der Wahrheit entsprechen… der Verstärker spielt super kontrolliert und leuchten selbst Tiefbässe wunderbar aus. Doch die 436 bringen in schwärzesten Bass so eine Leuchtkraft das hier sowohl der Accuphase und der T+A die Segel streichen müssen. Aber der Vergleich ist ja unfair. Im Vergleich vom E308 sieht man dann doch die stärken beider Verstärker. Der T+A AMP hat viel mehr Power und kontrolliert meine Wilson Audio Watt Puppe 5.1 doch straffer als es der Accuphase zu schaffen vermag. Doch der Unterschied in leisen Pegel hält sich in Grenzen wobei für mich der PA2500R der bessere Verstärker ist. Im Großen und Ganzen ein super Verstärker der zurecht sehr gute Testberichte erhalten hat. Ich bin schwer am überlegen ob ich mir diesen AMP gönnen soll….. In diesem Sinne

Technische Daten:

  • Frequenzgang + 0 / − 3 dB 0,5 Hz – 300 kHz
  • Fremd-/Geräuschspannungsabstände 105 / 109 dB
  • Klirrfaktor / Intermodulation < 0,001 % / < 0,001 %
  • Kanaltrennung > 90 dB
  • Loudness Abschaltbar, auf Lautsprecher-Wirkungsgrad einstellbar
  • Klangregelung
  • BassHöhen Abschaltbar, kanalgetrennt −6 … +8 dB −6 … +8 dB
  • Eingangsempfindlichkeit nominal
  • Hochpegel (RCA) 4 × 250 mV … 4 Veff/20 kOhm
  • Symmetrisch (XLR) 3 × 500 mV … 8 Veff/5 kOhm
  • Phono-MM (optional*) 1 – 5 mV, 16 Kapazitäten
  • Phono-MC (optional*)
    *Phonomodul ersetzt einen Hochpegeleingang
  • 60 – 1000 µV, 16 Impedanzen
  • Kopfhörer 50 Ohm
  • PRE out RCA Nom 1 Veff, Max 9,5 Veff, 75 Ohm
  • PRE out XLR Nom 1,45 Veff, Max 19,6 Veff, 75 Ohm
  • Steuerschnittstelle R2-Link
  • Fernbedienung FM 2000
  • Netzanschluss 100 – 120 V oder 200 – 240 V, 50 – 60 Hz Max. 2000 Watt
  • Standby < 0,5 W
  • Zusätzliche Ausstattung Trigger-Eingang +5 V … 20 V über Adapterstecker für Ferneinschaltung
  • Eingang 3 (symmetrisch) oder 5 (asymmetrisch) konfigurierbar als Surround Pass Through
  • Optionales Zubehör PHE-P/PA R MM or MC Phono Module | Power Three HD (Carbon) | Power Bar | Audio Quad (Carbon) |
  • Speaker Hex (Carbon) |
  • Abmessungen (H × B × T) 16,5 × 46 × 40,5 cm
  • Gewicht 14,5 kg
  • Ausführungen Alu silber eloxiert (43), Alu schwarz eloxiert (42), gebürstet