Der McIntosh MA7000 war mein erster Berührungspunkt mit der legendären US-amerikanischen High-End-Schmiede – und was für einer. Für viele beginnt das HiFi-Vergnügen nicht erst im Hörraum, sondern schon mit dem Heimweg vom Händler. Die Geräte im Kofferraum, Vorfreude im Bauch – wer kennt das nicht? Beim MA7000 kommt noch ein weiteres Gefühl hinzu: Respekt. Denn dieser Vollverstärker ist nicht nur irgendein HiFi-Baustein – er ist ein Statement.
Lautsprecher unterscheiden sich nicht nur im Klang, sondern auch in ihrer Zeitrichtigkeit – also der Fähigkeit, das Eingangssignal zeitlich korrekt in Schall umzuwandeln. Besonders bei impulsstarker Musik oder komplexen Aufnahmen entscheidet die Zeitkohärenz darüber, ob wir eine Bassdrum als „Wumms“ oder als „Matsch“ wahrnehmen. In diesem Beitrag stellen wir die drei häufigsten Lautsprechergehäuse-Konzepte vor – geschlossen, Bassreflex und Transmissionline – und untersuchen neben Klang, Bassverhalten und Neutralität auch ihre Zeitrichtigkeit.
Zunächst musste die Endstufe mal die Treppe hoch. Zufällig hatte gerade niemand Zeit – also habe ich das Teil kurzerhand selbst in den ersten Stock getragen. Und es wird schnell klar, wie viel Material man da in den Händen hält, wenn man mit 57 kg Gewicht die Stufen erklimmt.
Der typische Audionet-Klang lässt sich wohl am besten mit den Begriffen Präzision, Durchhörbarkeit und höchste Klangreinheit beschreiben.
Meine erste Begegnung mit der Lautsprechermarke Magico war mit der V3 – einem Lautsprecher, der zu Recht in unzähligen Fachzeitschriften als Referenzklasse beschrieben wurde. Schon damals war mir klar: Hier spielt ein Schallwandler, der weit über das hinausgeht, was man in dieser Liga erwarten darf.
Doch was unterscheidet eine Magico V3 von ihrer kleineren Schwester, der V2 – abgesehen vom damaligen Neupreisunterschied von rund 8.000 Euro?
Nach meinem ersten Eindruck, der bereits zwischen Faszination und Enttäuschung pendelte, möchte ich im zweiten Teil meines Messeberichts noch etwas tiefer einsteigen – denn manche Eindrücke erschließen sich einem erst im Nachgang, wenn man das Erlebte sacken lässt. Eines sei vorweggenommen: Vieles auf der High End 2025 war mehr Schein als Sein.
Wer Musik wirklich erleben will, braucht keine Filterspielereien, sondern Vertrauen in die Entscheidung des Herstellers, Klarheit im Design – und die Freiheit, einfach nur zu hören.
Und auch Hersteller täten gut daran, nicht jede noch so kleine Markt-Nische mit einem eigenen Modell zu füllen, sondern sich auf klare, durchdachte Produktlinien zu konzentrieren. Denn am Ende entscheidet sich der Hörer nicht nur für Klang – sondern auch für ein gutes Gefühl bei der Wahl.

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