T+A Pulsar PA 1000 Vollverstärker

T+A Pulsar PA 1000 Vollverstärker

T+A Pulsar PA 1000 Vollverstärker Testbericht / Erfahrungsbericht: Das Ende einer langen Suche

Die Suche nach dem idealen Verstärker

Nach einer langen Suche und unzähligen Vergleichen habe ich endlich den Verstärker gefunden, der perfekt zu mir und meiner Hi-Fi-Anlage passt. In der engeren Auswahl standen folgende Vollverstärker:

  • AVM A2
  • Vincent SV-233
  • Marantz PM-16
  • T+A Pulsar PA 1000

Obwohl der T+A PA 1000 mittlerweile über 15 Jahre alt ist, braucht er sich vor aktuellen High-End-Vollverstärkern nicht zu verstecken. Der T+A spielt unglaublich räumlich, präzise, stabil (bis 2 Ohm!) und kräftig – es bleibt einem fast die Spucke weg! Momentan treibt er ein Paar T+A TB 100 Standlautsprecher an, aber der Verstärker benötigt eine größere Herausforderung, weshalb ich bald die Anschaffung der gut erhaltenen Infinity Kappa 8A plane. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass die TB 100 schlecht sind; ganz im Gegenteil – sie spielen extrem gut, aber der PA 1000 ist etwas unterfordert.

In verschiedenen Foren wird berichtet, dass die älteren T+A-Modelle sich analytisch anhören sollen, was bedeutet, dass die Musik so wiedergegeben wird, wie es in der Produktion vorgesehen war. Diese Art von Klang gefällt mir sehr, und ich würde sie niemals gegen „Möchtegern“-High-End-Modelle eintauschen.

Im Vergleich stand auch der Vincent SV-233, der in vielen Fachzeitschriften hochgelobt wird. Der Vincent ist ein echter Kraftbolzen und versteht es, selbst mit schwierigen Lautsprechern spielend umzugehen. Dennoch störte mich beim Vincent der Bass; er war nicht direkt genug und klang bei höheren Pegeln etwas neben der Spur. Trotzdem ist der Klang des Vincent ansprechend, und hätte ich den PA 1000 von T+A nicht gebraucht gefunden, wäre es vermutlich der Vincent geworden.

Ein weiterer Vergleich war der PM-16 von Marantz. Auch dieser Vollverstärker klingt sehr gut, hat jedoch etwas weniger Dampf als der T+A und der Vincent. Besonders positiv fiel mir die Stimmwiedergabe des Marantz auf, aber aufgrund der brachialen Kraft des T+A war der Sieger schnell gefunden.

Schließlich war da noch der AVM A2. Dieser Verstärker spielt unglaublich schnell, benötigt jedoch die richtigen Lautsprecher dafür. Leider habe ich im Moment weder Zeit noch Lust, in weitere Kosten zu investieren, um die passenden Lautsprecher für den AVM zu finden. Schade eigentlich, denn ich bin überzeugt, dass ich mir den AVM in 2-3 Jahren gebraucht (hoffentlich günstig) zulegen werde; der Klang ist meiner Meinung nach über jeden Zweifel erhaben.

Nicht zu vergessen ist die Qualität des T+A PA 1000! In dieser Disziplin hebt sich der T+A definitiv von allen anderen ab.


Gesamttabelle – T+A Pulsar PA 1000

Kategorie Merkmal Daten / Beschreibung
Leistung (8 Ohm) Nennbelastbarkeit 2 x 120 Watt
Leistung (4 Ohm) Nennbelastbarkeit 2 x 190 Watt
Leistung (2 Ohm) Stabilität 2 x 250 Watt (Impuls bis 370 Watt)
Dämpfungsfaktor Kontrolle > 400
Anstiegszeit Slew Rate 100 V/µs
Stromversorgung Siebung 48.000 µF
Gewicht Masse 23,5 kg
Besonderheit Ausgänge Symmetrischer Pre-Out (XLR), Made in Germany

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