Alles begann mit der Lust am Testen. An einem Abend entschied ich mich spontan, meinen Jeff Rowland Continuum 250 aus dem Schlafzimmer zu verbannen und ihn durch ein ganz anderes Kaliber zu ersetzen: den großen, schweren Mark Levinson No. 585 Vollverstärker. Als Zuspieler diente der BlueSound Node 2i Streamer, direkt angekoppelt an den internen Wandler des Mark Levinson.
Aber ein letzter, ernster Appell an euch: Tut mir und vor allem den Künstlern einen Gefallen. Verschwendet diese Aufnahme nicht nebenbei auf einem Bluetooth-Mono-Speaker in der Küche oder mit den 5-Euro-Kopfhörern, die beim Handy dabei waren. Dieses Album lebt vom Raum, vom feinen Ausklingen der Saiten, vom leisen Atmen direkt vor der Membran. Wer hier am Equipment spart, hört vielleicht die Melodie, aber er beraubt sich selbst der Magie
In einer Welt, in der High-End-Audio immer komplexere und mehrwegigere Wege geht, um die ultimative Illusion zu erzeugen, gab es einen Lautsprecher, der die Physik und die Konventionen frech ignorierte: die Magico S1 Mk II. Eine schlanke, monolithische Säule aus Aluminium, die von ihrem Schöpfer, Alon Wolf, mit einer fast schon arroganten Selbstverständlichkeit ins Feld geführt wurde, um zu beweisen, dass weniger manchmal nicht nur mehr, sondern absolut magisch ist
Ihr wisst es: Wenn bei mir eine neue Scheibe mit dem berühmten, glasklaren ECM-Logo (ja, das aus Koblenz!) auf dem Plattenteller landet, dann bin ich sofort angefixt. In erster Linie natürlich, weil die Aufnahmen schlichtweg atemberaubend sind.
Die Marke McIntosh Laboratory Inc. wurde 1949 gegründet. Die Geburtsstunde dieses Unternehmens, das den High-Fidelity-Markt entscheidend prägen sollte, geht auf den Ingenieur Frank H. McIntosh zurück, der das Unternehmen zusammen mit Gordon Gow ins Leben rief. McIntosh ist also schon seit über 75 Jahren im Hifi-Geschäft tätig. Mcintosh MA 9000
Manche Lautsprechermarken schaffen es, ihre Käufer zu Anhängern, ja fast schon zu Jüngern zu machen. Magico LLC aus Hayward, Kalifornien, ist so ein Fall. Und damit sind wir mittendrin in unserer kleinen, verschworenen WhatsApp-HiFi- und High-End-Gruppe. Denn eines muss man klar sagen: Fast alle von uns sind „Magico-geschädigt“ – wir sind süchtig nach der kompromisslosen Philosophie
Ein Album, dessen Titel Programm ist: „I’m Not Sorry, I Was Just Being Me“. Eine selbstbewusste, fast schon trotzige Ansage des britischen Duos King Hannah, die mit ihrem Debüt von 2022 eine düstere, hypnotische Sogwirkung entfalten, die den Hörer gnadenlos in ihren Bann zieht. Und zwar ganz egal, wie miserabel die Wiedergabegeräte gerade sein mögen.
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