Gesundes Wasser trinken
Gesundes Wasser: Lauretana, Black Forest und St. Leonhard im Fokus
Einführung: Warum ich neben HiFi jetzt auch Lebensmittel teste
Vielleicht fragen sich einige von euch, warum auf meiner Website plötzlich neben High-End-Audio auch Informationen zu Lebensmitteln auftauchen. Die Antwort ist simpel: Es gibt ein Leben außerhalb von HiFi. Ein Leben, das elementare Dinge wie unsere Ernährung und die Qualität dessen, was wir konsumieren, umfasst. Schließlich entscheidet nicht nur der Klang unseres Systems über unsere Lebensqualität, sondern vor allem unsere Gesundheit. Ich möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, genau hinzuschauen – sei es bei Kabeln oder beim täglichen Wasser.
Mineral- und Leitungswasser in Deutschland – Eine detaillierte Betrachtung
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. In Deutschland gilt Leitungswasser als streng kontrolliert, doch wer tiefer gräbt, stößt auf regionale Probleme und Rückstände, die in keinem Körper etwas zu suchen haben. Hier ist mein Blick auf die echten Testsieger und die schwarzen Schafe.
Meine persönlichen Favoriten (Testsieger)
Lauretana
Lauretana ist für mich das Maß der Dinge. Es hat einen extrem niedrigen Mineraliengehalt und einen unglaublich weichen Geschmack. Es stammt aus den Alpen im italienischen Piemont und ist durch seine Reinheit perfekt für Entgiftungskuren und sensible Menschen geeignet.
Black Forest
Dieses Wasser aus dem Schwarzwald punktet mit einer klaren Reinheit und einer sehr ausgewogenen, leichten Mineralisierung. Ein hervorragendes Wasser für den täglichen Konsum, das einfach frisch schmeckt.
St. Leonhards Quellen
St. Leonhards steht für eine nachhaltige Philosophie. Das Wasser stammt aus artesischen Quellen und wird schonend abgefüllt, um die natürliche Struktur zu bewahren. In gesundheitsbewussten Kreisen genießt diese Marke völlig zu Recht einen exzellenten Ruf.
Mineralwasser: Marken mit kritischen Testergebnissen
Nicht alles, was „Bio“ oder „Premium“ heißt, ist auch rein. Einige Marken fallen in Tests (u.a. bei ÖKOTEST) regelmäßig negativ auf:
- Carolinen Bio Mineralwasser Classic: Trotz Bio-Siegel wurden Rückstände von Pestiziden nachgewiesen.
- Magnus Classic: Hier fanden sich Spuren von Schwermetallen und Pestiziden.
- Bad Dürrheimer Classic: Uranbelastung wurde festgestellt – ein No-Go, besonders für Kinder.
Leitungswasser – Die unbequeme Wahrheit
Leitungswasser wird oft als die perfekte Alternative verkauft. Es ist günstig und spart Plastikmüll. Aber die Realität in deutschen Rohren sieht oft anders aus:
- Medikamentenrückstände: Hormone aus der Pille, Schmerzmittel und Antibiotika gelangen über Ausscheidungen ins Abwassersystem. Aktuelle Kläranlagen können diese Stoffe nicht vollständig entfernen.
- Nitratbelastung: Besonders in ländlichen Regionen mit intensiver Landwirtschaft ist das Grundwasser oft durch Düngemittel belastet.
- Veraltete Rohrsysteme: Was nützt das beste Wasserwerk, wenn das Wasser auf den letzten Metern durch alte Bleileitungen im Haus fließt?
- Chemikalien & Mikroplastik: PFAS („Ewigkeitschemikalien“) und winzige Plastikpartikel werden immer häufiger nachgewiesen.
Regionale Beobachtungen (Beispiel Leonberg)
Ich beobachte das hier im Raum Stuttgart/Leonberg selbst: Das Wasser aus der Leitung erscheint oft gelblich (Rostpartikel) oder im heißen Zustand milchig (Luft/Kalk). Man muss es oft 20 Sekunden laufen lassen, bis es klar wird. Das schafft kein Vertrauen.
Fazit: Warum ich Leitungswasser meide
Obwohl Leitungswasser streng reguliert ist, bleiben die Risiken durch Medikamentenrückstände und marode Leitungen bestehen. Für mich ist Wasser wie ein High-End-Signalweg: Er muss so rein wie möglich sein. Deshalb werde ich Leitungswasser in Zukunft meiden und auf hochwertige Wässer wie Lauretana oder Black Forest zurückgreifen. Die Gesundheit sollte uns diesen kleinen Aufpreis wert sein.
Wie handhabt ihr das? Vertraut ihr dem Hahn oder setzt ihr auch auf Reinheit aus der Flasche? Schreibt es mir!