Seit vielen Jahren betreibe ich meine Seite www.mackern.de und habe in dieser Zeit über 1300 Artikel rund um HiFi, Technik, Vintage-Geräte und Audiophiles geschrieben. Die Inhalte sind fundiert, aufwendig recherchiert und mit viel persönlicher Leidenschaft verfasst. Doch ich stelle zunehmend fest: Das geschriebene Wort verliert an Bedeutung.
Was mit echtem Anspruch an Qualität, Authentizität und Musikalität begann, ist vielerorts einer überheblichen Selbstinszenierung gewichen. Viele Audio-Kanäle und sogenannte Experten auf YouTube präsentieren sich nicht nur als Wissensvermittler, sondern als unangreifbare Gurus. Sie dulden selten Widerspruch – Kritik wird gelöscht, Nachfragen ignoriert.
Der Audiophile – und ich meine hier den echten, nicht den bloßen Konsumenten – trägt in sich einen tiefen Anspruch. Es geht nicht darum, einfach nur Musik zu hören. Es geht darum, wahrhaftig zu hören. Authentisch. Unverfälscht. Direkt. Möglichst nahe dran an dem, was im Studio, im Konzertsaal, im Moment des Spielens wirklich passiert ist.
Nach meinem ersten Eindruck, der bereits zwischen Faszination und Enttäuschung pendelte, möchte ich im zweiten Teil meines Messeberichts noch etwas tiefer einsteigen – denn manche Eindrücke erschließen sich einem erst im Nachgang, wenn man das Erlebte sacken lässt. Eines sei vorweggenommen: Vieles auf der High End 2025 war mehr Schein als Sein.
Da bin ich wieder – frisch zurück von der High End 2025 in München, der audiophilen Pilgerstätte für all jene, die sich dem guten Klang verschrieben haben. Voller Erwartung hatte ich mich auf den Weg gemacht, um mir neue Geräte anzusehen, mir neue Ideen zu holen und vielleicht sogar mal wieder ein echtes Aha-Erlebnis zu haben. Tja… sagen wir mal so: Es war eine durchwachsene Erfahrung mit wenigen Highlights und sehr vielen Momenten zum Kopfschütteln.
Die meisten Menschen nutzen täglich Google oder Bing, um Antworten auf ihre Fragen zu finden. Google allein hält einen Marktanteil von über 90%, was bedeutet, dass fast jeder von uns bei der Suche auf diesem Unternehmen angewiesen ist. Doch die Frage ist: Wie neutral und unvoreingenommen sind die Suchergebnisse, die wir erhalten?

Neueste Kommentare